Wie funktioniert die Rettungshundearbeit?

 

 



Ausbildung des Hundes

Die Ausbildung eines Hundes zum Rettungshund dauert ca. 3 Jahre. Begonnen werden sollte mit einem möglichst jungen Hund, da aufgrund der langen Ausbildungsphase viel Zeit vergeht.

Der Hund lernt seinen hochentwickelten Geruchssinn so einzusetzen, daß er in der Lage ist, auf große Entfernung den menschlichen Geruch aufzunehmen. Mit seinen ca. 220 Millionen Riechzellen ist der Hund uns Menschen weit überlegen. (Der Mensch hat ca. 2 Millionen Riechzellen).

Die gefundene menschliche Person wird durch lautes und anhaltendes Bellen ‘angezeigt’. Zu Beginn lernt der Hund vertraute Personen und den eigenen Besitzer zu verbellen, später kommt eine Kombination Suchen-Bellen hinzu, bis der Hund später über lange Strecken ausdauernd und motiviert nach der vermißten fremden Person sucht.

Der Hund lernt, daß während der Arbeit andere Hunde und andere Tiere ‘Tabu’ sind und ihn nicht von der Suche ablenken dürfen.
Für die Trümmersuche lernt er, sich auf schwankenden und nicht ganz ungefährlichen Trümmern sicher zu bewegen und sich bei seiner Arbeit weder von Rauch noch von Lärm oder anderen Helfern ablenken zu lassen.

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